Laufrunden Wald: In unserem Revier

Die Heimat des Schi-Club liegt, wie könnte es auch anders sein, in den tiefen dichten und nahezu undurchdringlichen Wäldern am Fuß vom „Schwazze Bärresch“. Hier ist das ureigenste Trainingsgebiet der Club-Athleten. Ab und an läuft einem schon einmal ein Reh über den Weg, das aber unseren Anblick mit stoischer Ruhe erträgt. Und sollte es auf einem der abgelegenen Pfade schon einmal nach Wildschwein stinken, läuft man eben schneller. Uns hat noch keines erwischt. Wir haben aber auch noch keines gesehen.

Der Eschweiler Wald bietet viele Möglichkeiten, dem Bewegungsdrang nachzugeben, und die Waldwege bieten in vielerlei Hinsicht optimale Trainingsreize und -bedingungen.

Vom späten Frühjahr bis zum frühen Herbst können, solange die Sonne das Licht nicht ausknipst, ausgiebige Runden unter im Sommer schattenspendenden Bäumen zur Schaffung der notwendigen Grundlagen zur Vorbereitung auf die Laufevents im Spätsommer und Herbst oder zur Reduzierung der vom Grillgut angehäuften Zusatzpolster absolviert werden. Wer will, braucht dabei keinen Weg zweimal in die gleiche Richtung zu laufen, hier ist allerdings Kopfarbeit und Phantasie gefragt.

In der dunklen Jahreszeit ist eine Laufrunde nur in den kurzen Zeiten mit Tageslicht empfehlenswert, denn noch nicht einmal mit Licht am Schädel machen die dann nicht stolpersicheren Wege in der Dunkelheit so wirklich Spaß. Aber dafür gibt es ja ersatzweise die Billa-Kuh-Runden.

Allerdings: wer einmal bei Tageslicht durch den verschneiten Wald seine Runde vollbracht oder durchkämpft hat, kann erahnen, weshalb der Schi-Club auch im Winter hier so gerne die Natur genießt.

Nachfolgend einige Streckenvorschläge, die der Schi-Club empfehlen kann.

Die Standardrunde, die auch beim Neujahrslauf regelmäßig die Läufer erfreut:

Wer will, erweitert die Runde mit der Schleife am Steinbruch:

Kreuz und quer, so wie man will, die Gedanken sind frei ….

Oder einfach so, an der Bohler Heide vorbei …..

Ach ja, ab und zu treibt es uns auf das Gebiet der Nachbarstadt Stolberg, aber da drehen wir nur eine kleine Schleife.

Für die, die gerne schon einmal den Weg verlassen ….

Allerdings: die Schwachen werden bei diesem Streckenverlauf vielleicht verführt, nach dem kräfteraubenden Anstieg bei den Apfelplantagen am Killewittchen einfach das Laufen einzustellen und direkt dem Erfrischungsdrang nachzugeben. Da bedarf es dann einer stringenten Teamdisziplin …. oder strengen Führung durch den Präsident …..

Und sollte der Winter es einmal geschafft haben, die Waldwege wirklich unpassierbar zu machen, selbst für die elfenhaft schwebenden Club-Heroen, ja dann bleibt nur die Ausweichstrecke über die Straße übrig.

Und das ist die normale Silvesterlaufrunde – seit Jahren bewährt, seit Jahren unverändert (normalerweise), seit Jahren gefürchtet bei Schnee und Eis!